Incogniton vs SessionBox ist im Grunde die Wahl zwischen zwei Vorstellungen von Multi-Accounting. SessionBox verwandelt die Tabs des Browsers, den Sie ohnehin nutzen, in getrennte Sitzungen. Incogniton gibt jedem Account ein eigenes, vollständiges Browserprofil mit eigenem Fingerprint, Proxy und eigenen Cookies. Beide halten Accounts auseinander – doch sobald Teammitglieder, Proxys und ein paar hundert Profile dazukommen, landen sie an sehr unterschiedlichen Punkten.
Ob Sie Kunden-Accounts verwalten, E-Commerce-Shops betreiben, im Affiliate-Marketing oder Social-Media-Bereich arbeiten oder Routineaufgaben über viele Accounts automatisieren: Mit diesem Leitfaden finden Sie in wenigen Minuten das passende Tool.
Für wen eignet sich welches Tool? Incogniton richtet sich an Einzelpersonen und Teams, die viele Accounts professionell betreiben und getrennte, konsistente Identitäten wollen, Proxys im Preis inklusive, mitwachsende Team-Plätze und Kontrolle darüber, wo ihre Browserdaten liegen. SessionBox passt zu Einzelnutzern, die vor allem ein paar Logins in ihrem Alltagsbrowser mit den eigenen Erweiterungen auseinanderhalten möchten und im Einstiegstarif keinen Fingerprint-Schutz brauchen.
Unser Fazit vorab: Für die meisten Leser – und besonders für alle, die im Team arbeiten oder Fingerprint-Schutz brauchen – ist Incogniton die bessere Wahl. Der Hobby-Tarif von SessionBox ist mit $12.99/Monat günstiger, enthält aber weder Fingerprint-Schutz noch Automatisierung oder API-Zugriff; das alles beginnt erst bei Professional für $59.99/Monat bei monatlicher Zahlung, und die Self-Service-Tarife enden bei 5 Plätzen (SessionBox-Preise, Stand: September 2026). Bei Incogniton kosten 10 Profile $19.99/Monat inklusive kostenloser integrierter Proxys, der Professional-Tarif enthält 150 Profile und 3 Team-Plätze für $79.99/Monat, und Sie können 10 Profile 2 Monate lang kostenlos testen – ohne Kreditkarte.
Das Wichtigste in Kürze
- Jedes Profil erhält einen eigenen Fingerprint, in jedem Tarif. Bei SessionBox ist Fingerprint-Schutz eine Funktion der Tarife Professional und Teams; der Hobby-Tarif enthält ihn nicht (SessionBox-Preise).
- Kostenlose integrierte Proxys in jedem Incogniton-Tarif. SessionBox erlaubt einen Proxy pro Profil, doch die Preisseite führt keine inklusiven Proxys auf – Sie bringen also Ihre eigenen mit.
- Teams, die mitwachsen: 3 Plätze bei Incogniton Professional, 10 beim Custom Package, $5/Monat pro zusätzlichem Platz. SessionBox endet bei 5 Plätzen im Teams-Tarif ($99.99/Monat bei monatlicher Zahlung); größere Teams müssen einen individuellen Tarif anfragen.
- Kostenlos testen: 10 Profile für 2 Monate, danach 3. Keine Kreditkarte nötig. SessionBox hat keinen kostenlosen Tarif, sondern eine 7-tägige Testphase.
- Ihre Daten, Ihre Entscheidung: Schalten Sie Cloud saving (die Cloud-Speicherung) aus, und Ihre Browserdaten bleiben auf Ihrem eigenen Computer – oder wählen Sie Speicherung in den USA, der EU oder Asien. Optionale 2FA gibt es in jedem Tarif, auch im kostenlosen.
- Wo SessionBox vorne liegt: ein niedrigerer Einstiegspreis, keine Obergrenze für die Zahl der Profile, und es läuft in dem Browser, den Sie bereits nutzen.
Kostenlos starten: 10 Profile für 2 Monate → Keine Kreditkarte erforderlich. Oder alle Incogniton-Tarife vergleichen.
Incogniton vs SessionBox: Zwei unterschiedliche Ansätze
Incogniton wurde in Amsterdam entwickelt und 2020 öffentlich gestartet. Es ist ein spezialisierter Antidetect-Browser: Jedes Profil ist eine eigene Browserumgebung mit eigenem Fingerprint, eigenen Cookies, eigenem Speicher und eigenem Proxy. Heute hat es mehr als 1 Million Nutzer und eine Bewertung von 4,6/5 auf Trustpilot (208 Bewertungen, Stand: September 2026).
SessionBox wird von Box Labs in Budapest, Ungarn, entwickelt (Quelle). Es begann als Chrome-Erweiterung; das aktuelle Produkt, SessionBox One, ist eine Desktop-App, die „verschiedene Tabs in Ihrem Webbrowser in separate Profile“ verwandelt (Quelle). Es verbindet sich über Erweiterungen mit Chrome, Edge, Firefox oder Opera und bringt außerdem einen eigenen Browser mit, SessionBox Workstation (Quelle). Die alte Erweiterung ist weiterhin im Chrome Web Store verfügbar (Quelle).
Beide Tools lösen dasselbe Grundproblem: Plattformen wie Facebook, Google und Amazon nutzen Cookies und Browser-Fingerprinting, um zu erkennen, wenn mehrere Accounts von einem Computer aus betrieben werden. Der Unterschied liegt darin, wie weit jedes Tool geht, damit jeder Account wie eine eigene Person aussieht.
1. Anti-Fingerprinting
Incogniton gibt jedem Profil direkt einen eigenen, realistischen Fingerprint – in jedem Tarif, auch im kostenlosen. Sie können ein Profil anlegen, einen Proxy hinzufügen und loslegen, und die Fingerprint-Einstellungen pro Profil anpassen, wenn eine Plattform mehr Kontrolle erfordert.
SessionBox wirbt mit „einem vollständigen Satz an Fingerprint-Schutzmechanismen“ (Quelle), allerdings nur in den Tarifen Professional und Teams. Der Hobby-Tarif wird als Tarif „für den privaten Gebrauch mit Basisschutz“ beschrieben und enthält keinen Fingerprint-Schutz (Quelle). Wenn Fingerprinting für Ihre Accounts eine Rolle spielt, liegt der tatsächliche Einstiegspreis bei SessionBox bei $59.99/Monat bei monatlicher Zahlung.
2. Profilverwaltung
Incogniton behandelt jedes Profil als vollständige Browserumgebung mit unabhängigen Cookies, Local Storage und Browserdaten. Sie können Profile benennen, gruppieren, klonen und teilen und per Profilübertragung zwischen Accounts verschieben (ab dem Entrepreneur-Tarif). Jedes Profil öffnet sich in einem eigenen Fenster, sodass Accounts sauber getrennt bleiben und sich leicht an Kollegen oder Kunden übergeben lassen.
SessionBox funktioniert anders: Profile liegen als Tabs in einem einzigen Browserfenster, und der Anbieter betont, dass nicht für jedes Profil eine neue Browserinstanz geöffnet wird (Quelle). Für den Wechsel zwischen ein paar Logins ist das bequem. Die kostenpflichtigen Tarife begrenzen die Zahl der Profile nicht, allerdings synchronisiert Hobby nur bis zu 10 Profile in die Cloud (Quelle).
Wenn Ihr Workflow langfristige Kunden-Accounts, E-Commerce-Shops oder die Übergabe von Profilen an Teammitglieder umfasst, ist die Struktur von Incogniton – ein Profil, ein Browser – genau dafür gebaut.
3. Proxy-Integration
Bei beiden Tools können Sie jedem Profil einen eigenen Proxy zuweisen. Incogniton geht mit kostenlosen integrierten Proxys in jedem Tarif weiter, auch im kostenlosen, sodass ein neues Profil sofort online gehen kann. Sie können auch eigene Proxys nutzen oder Anbieter im Proxy-Shop von Incogniton finden.
SessionBox bietet in jedem Tarif Proxys pro Profil und ergänzt bei Professional und Teams automatische Proxy-Zuweisung, Abgleich von Proxy und Zeitzone sowie Massenimport von Proxys (Quelle). Die Preisseite führt keine inklusiven Proxys auf, Sie müssen sie also separat kaufen.
4. Zusammenarbeit im Team
Hier zieht Incogniton klar davon. Der Professional-Tarif enthält 3 Team-Plätze, das Custom Package 10, und jeder zusätzliche Platz kostet nur $5/Monat. Mit der Teamverwaltung vergeben Sie rollenbasierte Berechtigungen pro Mitglied und pro Gruppe (ab Professional), sodass jeder genau den Zugriff erhält, den er braucht.
SessionBox bietet zwei Wege zum Teilen. Beim direkten 1:1-Teilen wird ein einzelnes Profil „ohne Proxys und andere Einstellungen“ an jeden gesendet, der mindestens ein Hobby-Abo hat. In Shared Spaces kann eine Gruppe Profile und Proxys gemeinsam nutzen, doch jedes Mitglied braucht ein Professional- oder Teams-Abo (Quelle). Professional enthält 2 Plätze, Teams 5; die Preisseite nennt keine Möglichkeit, Plätze hinzuzufügen, und bittet größere Teams, sich für einen individuellen Tarif zu melden.
5. Automatisierung
Incogniton enthält ab dem Entrepreneur-Tarif ($29.99/Monat für 50 Profile) eine REST API sowie Selenium- und Puppeteer-Integration. Sie können Profile aus Ihren Skripten starten, Logins und Postings in großem Umfang ausführen oder Daten sammeln.
Um lästige Routineaufgaben zu automatisieren, müssen Sie kein Entwickler sein. Der Synchronizer spiegelt Ihre Aktionen in einem Profil auf viele weitere, und der Cookie Collector wärmt neue Profile automatisch mit Cookies auf (beides ab dem Entrepreneur-Tarif).
SessionBox stellt über seine Client-Anwendung SessionBox One eine lokale API mit Selenium-Unterstützung bereit (Quelle). Automatisierung und API-Zugriff gibt es nur bei Professional und Teams (Quelle).
6. Plattformen und Leistung
Beide laufen unter Windows und macOS. SessionBox gibt an, dass es keine mobile App gibt und auch keine geplant ist (Quelle). Bei beiden Tools hängt die Geschwindigkeit im Alltag vor allem von Ihrer Hardware ab, davon, wie viele Profile Sie gleichzeitig ausführen, und von der Qualität Ihrer Proxys.
Der große Komfortvorteil von SessionBox: Es läuft in dem Browser, den Sie bereits nutzen, mit Ihren eigenen Browser-Plugins (Quelle). Die Stärke von Incogniton ist das Gegenteil: Jedes Profil ist eine eigene, getrennte und konsistente Umgebung – genau das, was Sie brauchen, wenn jeder Account wie eine andere Person aussehen muss.
Preise und Preis-Leistungs-Verhältnis
Der kostenlose Tarif von Incogniton bietet 10 Browserprofile für die ersten 2 Monate und danach 3, ohne Kreditkarte. Die kostenpflichtigen Tarife beginnen bei $19.99/Monat (Starter Plus, 10 Profile), und jeder enthält kostenlose integrierte Proxys. Bei Zahlung für 6 Monate sparen Sie 30 %, bei jährlicher Zahlung 40 %.
SessionBox hat drei kostenpflichtige Tarife und keinen kostenlosen; neue Installationen erhalten eine 7-tägige Testphase mit allen Funktionen und ohne Kreditkarte (Quelle). Der Hobby-Tarif ist mit $12.99/Monat günstiger als unserer. Das ist ein faires Angebot, wenn Sie nur Tab-Isolation brauchen – doch Hobby hat keinen Fingerprint-Schutz, und für Teams spricht die Rechnung für Incogniton:
| Ihr Bedarf | Incogniton | SessionBox (Stand: September 2026) |
| 10 Profile, allein (monatliche Zahlung) | Starter Plus: $19.99, Fingerprint-Schutz und kostenlose integrierte Proxys inklusive | Hobby: $12.99, ohne Fingerprint-Schutz und API. Mit Fingerprint-Schutz: Professional, $59.99. Proxys nicht inklusive. |
| 150 Profile + 3 Team-Plätze (monatliche Zahlung) | Professional: $79.99 (150 Profile und 3 Plätze inklusive) | Teams: $99.99 (5 Plätze; Professional hat nur 2). Proxys nicht inklusive. |
| 500 Profile + 10 Team-Plätze (monatliche Zahlung) | Custom Package: $149.99 (500 Profile und 10 Plätze inklusive) | — Self-Service-Tarife enden bei 5 Plätzen; individueller Tarif auf Anfrage |
| Dasselbe bei jährlicher Zahlung (pro Monat) | $11.99 (10 Profile) · $47.99 (150 + 3 Plätze) · $89.99 (500 + 10 Plätze), 40 % Rabatt | Hobby $4.99 · Teams $44.99 (niedrigste Werte auf der Preisseite; beworben werden „bis zu 50 %“ Rabatt) · 10 Plätze: — |
| Zusätzlicher Team-Platz | $5/Monat | — Nicht aufgeführt |
| Proxys | Kostenlose integrierte Proxys in jedem Tarif | Eigene Proxys mitbringen (Proxy-Einstellungen pro Profil) |
| Kostenlose Option | 10 Profile für 2 Monate, danach 3; keine Kreditkarte | 7-tägige kostenlose Testphase; kein kostenloser Tarif |
| Größter Tarif | Custom, bis zu 5.000 Profile | Teams (5 Plätze); individuelle Tarife auf Anfrage |
Die Zahlen zu SessionBox stammen von der Preisseite und der Download-Seite, geprüft im September 2026, in USD. Bei jährlicher Zahlung ist SessionBox Teams etwas günstiger als Incogniton Professional ($44.99 gegenüber $47.99 pro Monat), enthält aber keine Proxys – und Incogniton wächst mit Ihnen auf 10 Plätze und mehr, für $5 pro Platz.
Incogniton-Tarife ansehen: Team-Plätze und Proxys inklusive → Oder kostenlos mit 10 Profilen für 2 Monate starten.
Sicherheit und Datenkontrolle
Beim Multi-Accounting hält Ihr Browser die Schlüssel zu jedem Account, den Sie betreiben. Deshalb ist entscheidend, wo diese Daten liegen und wer darauf zugreifen kann. Incogniton gibt Ihnen die Kontrolle:
- Sie entscheiden, wo Ihre Browserdaten liegen. Schalten Sie Cloud saving aus, und Ihre Browserdaten (Cookies, gespeicherte Logins, Local Storage und Verlauf) bleiben auf Ihrem eigenen Computer. Profileinstellungen und Fingerprint-Konfiguration werden weiterhin auf den Servern von Incogniton gespeichert.
- Wählen Sie Ihre Region. Wenn Sie Cloud saving nutzen, bestimmen Sie, wo Ihre Daten gespeichert werden: USA, EU oder Asien.
- Zwei-Faktor-Authentifizierung in jedem Tarif. Die optionale TOTP-2FA funktioniert mit jeder Authenticator-App, in jedem Tarif, auch im kostenlosen.
- Sitzungskontrolle. Sehen Sie alle Geräte, auf denen Sie angemeldet sind, und melden Sie sich mit einem Klick überall ab.
- Teamberechtigungen. Rollenbasierte Berechtigungen pro Mitglied und pro Gruppe.
- Geschützte Übertragungen. Profildaten werden über HTTPS mit kurzlebigen, signierten Links übertragen.
Auch SessionBox nimmt Sicherheit ernst. Es unterstützt Zwei-Faktor-Authentifizierung, bietet lokale Profile im Speicher Ihres eigenen Browsers und gibt an, Profil-Cookies vor der Synchronisierung auf Ihrem Gerät zu verschlüsseln (Quelle). Die Server laufen bei Heroku und der Datenspeicher liegt in der Google Cloud, beides in den USA, ohne Wahl der Region (Quelle).
| Sicherheitsfunktion | Incogniton | SessionBox (Stand: September 2026) |
| Zwei-Faktor-Authentifizierung | Optionale TOTP in jedem Tarif, auch im kostenlosen | Ja (Quelle) |
| Browserdaten auf dem eigenen Computer behalten | Ja: Cloud saving ausschalten, dann bleiben Cookies, gespeicherte Logins, Local Storage und Verlauf auf Ihrem Computer (Profileinstellungen bleiben in der Cloud) | Ja: Lokale Profile werden im Speicher Ihres Browsers abgelegt (Quelle) |
| Region für Cloud-Speicherung wählbar | USA, EU oder Asien | Nein: nur USA (Quelle) |
| Angemeldete Geräte sehen, überall abmelden | Ja, mit einem Klick | — |
| Teamberechtigungen | Rollenbasiert, pro Mitglied und pro Gruppe | Shared Spaces mit Zugriffskontrolle, Professional und Teams (Quelle) |
| Datenübertragung | HTTPS mit kurzlebigen, signierten Links | Sichere Verbindungen; Cookies werden auf Ihrem Gerät verschlüsselt (Quelle) |
Egal, für welches Tool Sie sich entscheiden: Verwenden Sie ein starkes, einzigartiges Passwort, aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung und halten Sie Ihren Computer frei von Malware.
Wo SessionBox Schwächen zeigt
SessionBox ist ein praktisches Tool, um ein paar Logins im Alltagsbrowser auseinanderzuhalten. Die Nachteile zeigen sich, wenn Sie Fingerprint-Schutz, Proxys oder ein wachsendes Team brauchen – oder wenn Sie das Kleingedruckte lesen. Alle folgenden Angaben: Stand September 2026.
- Fingerprint-Schutz kostet extra. Hobby ($12.99/Monat) enthält weder Fingerprint-Schutz noch Automatisierung oder API-Zugriff; dafür brauchen Sie Professional für $59.99/Monat bei monatlicher Zahlung (Preise). Incogniton enthält in jedem Tarif, schon im kostenlosen, einen eigenen Fingerprint pro Profil.
- Teams enden bei 5 Plätzen. Professional enthält 2 Plätze, Teams 5, und die Preisseite nennt keine zubuchbaren Plätze; größere Teams müssen einen individuellen Tarif anfragen. Für Shared Spaces braucht jedes Mitglied ein Professional- oder Teams-Abo (Preise).
- Keine Proxys inklusive. Bei SessionBox können Sie Proxys pro Profil festlegen, doch die Tarife führen keine inklusiven Proxys auf (Preise). Incogniton enthält kostenlose integrierte Proxys in jedem Tarif.
- Kein kostenloser Tarif. Sie erhalten eine 7-tägige Testphase (Download-Seite). Der kostenlose Tarif von Incogniton bietet 10 Profile für 2 Monate, danach 3, ohne Kreditkarte.
- Ein verlorenes Passwort kann Datenverlust bedeuten. Da nur Ihr Gerät die Entschlüsselungsschlüssel hat, kann SessionBox nach eigener Aussage „nicht helfen“, wenn Sie Ihr Passwort verlieren und keinen Zugriff mehr auf einen zuvor genutzten Client haben (Sicherheitsseite).
- Lesen Sie die Bedingungen. Die Nutzungsbedingungen von SessionBox (zuletzt geändert am 15. Juli 2023) besagen, dass das Unternehmen „im Rahmen dieser Vereinbarung keine Supportleistungen erbringt“ und dass es „die von Ihnen gezahlte Gebühr nicht erstattet“, wenn ein Kompatibilitätsproblem auftritt (AGB). Incogniton bietet Support per Live-Chat und E-Mail.
- Cloud-Speicherung nur in den USA. Synchronisierte Profile werden in der Google Cloud in den USA gespeichert (Sicherheitsseite). Bei Incogniton wählen Sie zwischen USA, EU und Asien.
Wo SessionBox tatsächlich vorne liegt: Der Hobby-Tarif ist günstiger ($12.99/Monat, bei jährlicher Zahlung noch weniger), die kostenpflichtigen Tarife begrenzen die Zahl der Profile nicht, und es funktioniert in Chrome, Edge, Firefox oder Opera mit Ihren eigenen Erweiterungen. Wenn Sie nur eine Handvoll Logins auseinanderhalten wollen und keinen Fingerprint-Schutz brauchen, passt das gut.
Incogniton vs SessionBox: Alle Funktionen im Vergleich
| Kriterium | Incogniton | SessionBox (Stand: September 2026) |
| Produkttyp | Spezialisierter Antidetect-Browser, eine Browserumgebung pro Profil | Desktop-App, die Browser-Tabs in Profile verwandelt (Quelle) |
| Fingerprint-Schutz | In jedem Tarif, auch im kostenlosen | Nur Professional und Teams (Quelle) |
| Integrierte Proxys | Kostenlos in jedem Tarif | Nicht inklusive; Proxy-Einstellungen pro Profil (Quelle) |
| Team-Plätze | 3 (Professional), 10 (Custom Package); zusätzliche Plätze $5/Monat | 1 (Hobby), 2 (Professional), 5 (Teams) (Quelle) |
| Automatisierung | REST API, Selenium, Puppeteer (ab Entrepreneur); Synchronizer; Cookie Collector | Lokale API mit Selenium-Unterstützung (ab Professional) (Quelle) |
| Kostenlose Option | 10 Profile für 2 Monate, danach 3 | 7-tägige Testphase (Quelle) |
| Zwei-Faktor-Authentifizierung | Optionale TOTP in jedem Tarif | Ja (Quelle) |
| Region der Cloud-Speicherung | USA, EU oder Asien | USA (Quelle) |
| Betriebssysteme | Windows, macOS | Windows, macOS; keine mobile App (Quelle) |
| Support | Live-Chat und E-Mail | Kontakt per E-Mail und eine Discord-Community (Quelle) |
| Unternehmenssitz | Amsterdam, Niederlande | Budapest, Ungarn (Quelle) |
Fazit: Incogniton oder SessionBox?
Wählen Sie Incogniton als Alternative zu SessionBox, wenn jeder Account wie eine eigene Person aussehen soll, Sie Proxys inklusive brauchen, im Team arbeiten oder selbst entscheiden wollen, wo Ihre Browserdaten liegen. Das trifft auf die meisten unserer Leser zu. Sie erhalten einen eigenen Fingerprint pro Profil in jedem Tarif, kostenlose integrierte Proxys, 3 oder 10 inklusive Team-Plätze mit zusätzlichen Plätzen für $5, den Synchronizer und den Cookie Collector, 2FA in jedem Tarif und einen kostenlosen Tarif für den Start.
Ziehen Sie SessionBox nur in Betracht, wenn Sie allein arbeiten, vor allem ein paar Logins in Ihrem Alltagsbrowser auseinanderhalten wollen und weder Fingerprint-Schutz noch inklusive Proxys brauchen.
Kostenlos starten: 10 Profile für 2 Monate → Keine Kreditkarte erforderlich. Bereit zu skalieren? Tarife mit Team-Plätzen und kostenlosen Proxys ansehen.